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Folgen der Bodenerosion

Die Folgen der stetig weiter wachsenden Bodenerosion sind das Abtragen und Verschwinden von lebensnotwendigem Boden. Dabei geht es sowohl um die natürliche als auch die künstliche Bodenerosion. Die künstliche Bodenerosion entsteht hauptsächlich durch die unsachgemäße Nutzung und Bewirtschaftung des Bodens.

Ganz offensichtlich unsachgemäße Nutzung und Bewirtschaftung sind das Abholzen von Wäldern, die nicht schnell genug wieder aufgeforstet werden. Dazu gehört die übertriebene Entnahme von Wasser, sodass ganze Seen verkarsten. Des Weiteren geht es auch um die Überdüngung und Bodenzerstörung. Vielen noch im Gedächtnis sind auch die atomaren Unfälle von Tschernobyl und Fukushima.

Wie entstehen Bodenerosionen?

Das Klima und Wetter haben entscheidende Bedeutung für die Bodenerosion auf natürlichem Wege. Aber allgemeinhin ist für jeden Menschen der Klimawandel spürbar, der aufgrund der Ausbeutung der Ressourcen der Erde zustande kommt.

Gerade bei Hochwasser ist zu sehen, wie das Wasser die Erde erodiert. Besonders gut ist diese Beobachtung nach heftigen Regenfällen auf bestellten Feldern zu sehen, die wie vertrocknet wirken. Für die natürliche Bodenerosion spielt natürlich die Bodenbeschaffenheit eine besondere Rolle. Jedes Jahr weitet sich die Sahara um einige Meter neu aus, da durch Überweidung die Boden festhaltenden Wurzeln verschwunden sind, kann sich die Wüste weiter ausbreiten. Ein Prozess der Desertifikation ist unaufhaltsam im Gange.

Bodenerosion entsteht durch unsachgemäße Nutzung und Bewirtschaftung des Bodens

Bodenerosion entsteht durch unsachgemäße Nutzung und Bewirtschaftung des Bodens

Diese beiden natürlichen Faktoren der Bodenerosion werden durch die unsachgemäße Nutzung und Bewirtschaftung der Böden noch beschleunigt. Es werden Monokulturen angelegt, die das ökologische System empfindlich stören und durcheinander bringen.

Aus dem Jordan wird zur Bewässerung in den großen landwirtschaftlichen Flächen Israels viel zu viel Wasser entnommen, so dass der Meeresspiegel im Toten Meer und im See Genezareth Jahr für Jahr weiter fällt. Der Aralsee trocknet langsam aber sicher durch den Klimawandel aus. Die Sahelzone wird immer größer. Die verschiedenen Wüstenarten breiten sich aufgrund der extensiven Bodennutzung immer mehr aus.

Die ökologische Sensibilisierung

Weite Schichten der Bevölkerung sind für das Thema Ökologie sensibilisiert. Aber hier ist das Eintreten der ganzen Weltbevölkerung gefragt, mit dem wirtschaftlichen Wachstum in Indien und China geht auch eine Erhöhung des Verbrauchs der fossilen Energievorkommen einher, die wesentlich mit dazu beitragen, dass die Bodenerosion weiter steigt.

Klimaforscher arbeiten fieberhaft an Konzepten, die eine weitere Beeinträchtigung verhindern. Dazu ist aber auch das verzahnte Zusammenspiel aller gesellschaftlich relevanten Kräfte notwendig, die erkennen, dass ein Raubbau an der Erde, ein Raubbau am Fortbestand der Menschheit ist.

Kurzfristiges Profitdenken behindert nachhaltige Maßnahmen zur Sicherung vor dem Voranschreiten der Bodenerosion. Ein gutes Beispiel dazu ist das Abschmelzen der Polkappen, denn Nord- und Südpol sind Eiswüsten.

Damit verbunden ist ein Anstieg des Meeresspiegels, sodass in den nächsten Jahren ganze Inseln in der Südsee verschwinden werden und wenn die Maßnahmen in der Nordsee nicht greifen, auch die Halligen.